Camping mit Hund

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    Wenn wir mal keinen Hundesitter finden oder wir auch unserem vierbeinigen Freund mal
    einen Urlaub gönnen wollen, müssen wir ihn in den Urlaub mitnehmen! Besonders Camping
    ist sehr gut dafür geeignet, da Hunde hier viel Freilauf bekommen können und viele Hunde
    mit der wilden Natur besser klarkommen, als mit einem Hotelzimmer.
    Viele haben die Idee vom Camping mit Hund sogar so weit getrieben, dass sie in Ihren
    Campern und Wohnwagen speziell Platz für den Hund gemacht haben, mit reise geeigneten
    Wasserschalen, Futterspendern und einem Hundebett, das fest verbaut ist. Auch wenn man
    unterwegs Zuhause ist, kann man einen Vierbeiner dabei haben. Für den ersten
    Campingausflug mit dem Hund muss man aber noch keinen umgebauten Wohnwagen bereit
    haben.

    Camping mit Hund – Der perfekte Urlaub?

    Auch wenn wir unsere Hunde noch so lieben, wie mit Kindern ist es auch hier wichtig im
    Kopf zu behalten, dass Urlaub mit Hund eben nicht dasselbe ist, wie Urlaub allein. Das heißt
    aber nicht, dass es schlechter ist, nur dass man ganz andere Erwartungen haben sollte. Wer
    beispielsweise pure Entspannung im Urlaub will, den könnten die Bedürfnisse eines Hundes,
    besonders in einer neuen Umgebung, durchaus stören.
    Wer jedoch seinen Urlaub gerne mit Spaziergängen, Wanderungen und Abenteuern
    verbringt, für den kann ein Hund beim Camping ein fantastischer Anstoß sein, die
    Landschaft zu erkunden. Man geht ja ohnehin schon mehrmals am Tag Gassi, da wird sich
    ein Hund auch über einige Extrareisen nicht beschweren. Das Gegenteil kann auch
    eintreten! Wenn man einen alten oder allgemein entspannten oder sogar faulen Hund hat,
    kann es genauso schnell passieren, dass der Vierbeiner nur vor Zelt oder Camper liegt,
    deshalb aber nicht weniger Aufmerksamkeit braucht, sodass man selbst kaum auf Reisen
    kommt. So oder so ist Urlaub mit Hund oft weniger entspannt als ohne und kann sich
    beizeiten anfühlen, als ob man kleine Kinder hätte, auf die man aufpassen muss.
    Camping mit Hund ist also nicht für jeden, aber für die Aktiveren unteren uns, deren Hunde
    gut mit neuen Umgebungen klarkommen, kann so ein Urlaub ein voller Erfolg werden.
    Zumindest einen Versuch ist es auf jeden Fall Wert!

    Wo kann ich mit meinem Hund campen?

    Während es viele Campingplätze gibt, die Hunde erlauben, ist es immer besser einen
    Campingplatz zu finden, der Camping mit Hund in den Fokus stellt. Plätze dieser Art gibt es
    überall in Europa und sie stechen dadurch hervor, dass sie tatsächlich alles bieten, was ein
    Hund beim Camping brauchen könnte, von Stationen für Kotbeutel, über Hundespielplätze,
    bis hin zu Futter in den lokalen Geschäften und Wasserschüsseln in Restaurants und Cafés.
    In Deutschland findet man für das Camping mit Hunden die besten Optionen besonders an
    der deutschen Küste, also Nord- und Ostsee, aber auch in den bergigen Regionen wie den
    Alpen. Außerhalb von Deutschland findet man in den meisten Ländern, die großen
    Camperandrang haben, besonders Italien, Frankreich und Kroatien, auch viele Plätze, die
    sich auf den Urlaub mit Hunden spezialisiert haben.
    Allerdings: Besonders wer Deutschland mit dem Hund verlassen wollte, sollte zunächst die
    rechtliche Situation in anderen Ländern recherchieren. Es gibt große Unterschiede je nach
    Land, wo man seinen Hund von der Leine lassen darf, wenn überhaupt. Besonders wer auf
    Wildcampen aus ist, und sein Zelt einfach im Wald aufschlagen möchte, sollte erst ein paar
    Google-Suchen durchführen, bevor er aufbricht.

    Was braucht man zum Campen mit Hund?

    Das offensichtliche zuerst: Artgerechtes Hundefutter, Lieblingsspielzeug und ein Bett, wenn der Hund eins
    hat. Besonders auf der ersten Reise ist es wichtig, dass ein Hund sich wohlfühlt. Ihm ein
    Gefühl von Zuhause zu geben kann da hilfreich sein. Auch wenn der Campingplatz einen
    Laden hat, der Hundefutter verkauft, ist der Geschmack von Zuhause immer besser,
    besonders weil man da schon weiß, was dem Hund so schmeckt.
    Andere Dinge sind vielleicht nicht ganz so selbstverständlich. Bodentücher, Fetzen, die man
    Hunden im Fall von Regen um die Pfoten binden kann und eine kleine Schaufel, um ein
    Häufchen im Fall der Fälle verschwinden zu lassen, sind ebenfalls unverzichtbar, wenn man
    mit Hunden auf Reisen gehen will, besonders wenn man sie im Camper mitnimmt. Ein
    nasser Hund der Pfotenabdrücke hinterlässt kann sowohl in Zelt als auch im Haus zum
    Problem werden, aber nirgendwo so sehr wie im Camper, wo der Geruch schnell die ganze
    Luft verpesten kann. Auch Sand und Erdboden will man auf dem beschränkten Fußraum
    eines Campers nicht ständig wegwischen müssen.

    Alles in allem

    Campen mit Hund ist eine einzigartige Erfahrung, die jeder Hundebesitzer ausprobieren
    sollte, besonders wenn man eh schon einen Camper hat. Es wird nicht für jeden das richtige
    sein, aber das muss es auch gar nicht. Nach einem kurzen Wochenendtrip wird man wissen,
    ob man es nochmal machen will. Hunde sind mehr als nur Haustiere, sie sind Mitbewohner,
    Freunde und Familienmitglieder. Und wer irgendjemanden aus nur einer dieser Kategorien
    schonmal in den Urlaub mitnehmen wollte, der wird bestimmt auch am Camping mit Hund
    Freude haben.

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