Hundehaus – sicherer Rückzugsort für Ihren Hund!

Ihr Ratgeber für Hundehäuser - Outdoor / Indoor und mehr

Wir klären in diesem Artikel alles zum Thema Hundehaus. Wir stellen die verschiedenen Arten und Einsatzzwecke vor und erklären auf was Sie achten sollten!

Wenn der Hund im Garten lebt und auf Haus und Hof aufpasst, sollte man ihm natürlich auch Schutz vor Kälte und Nässe anbieten, ein Hundehaus ist demnach eine sehr sinnvolle Anschaffung. Der Hund ist in den letzten Jahrzehnten vom Nutztier zum Familienmitglied geworden und nur wenige Hunde übernachten noch im Freien. Trotzdem gibt es einige gute Gründe, dem Vierbeiner auch ein Hundehaus zur Verfügung zu stellen.

Im Folgenden finden Sie eine kleine Zusammenfassung über Sinn und Zweck, Materialien & Arten:

Arten und ihr Einsatzzweck

Hundehäuser gibt es für den Außen- und den Innenbereich. Je nachdem für welche Umgebung sie gemacht sind, kommt natürlich ein anderes Material und eventuell bei Outdoor-Hütten auch eine Isolierung zum Einsatz. Was beide gemeinsam haben ist, dass sie für den Hund einen Rückzugsort darstellen, wo er seine Ruhe haben kann, wenn er das möchte. Ein Hundehaus sieht also nicht nur schön aus – es erfüllt auch einen wirklich sinnvollen Zweck.

Hundehaus Outdoor / für draußen

Das Hundehaus für den Outdoorbereich: Hundehäuser, die im Freien stehen, müssen wasserdicht sein und idealerweise eine Isolierung aufweisen, welche die Übernachtung im Freien für den Hund möglich und auch gut erträglich macht. Selbstverständlich ist nicht jeder Hund gleich gut geeignet, Kälte und Nässe auszuhalten, grundsätzlich ist jedoch auch gegen einen längeren Aufenthalt des Hundes im Freien nichts einzuwenden, wenn ein trockener und sauberer Rückzugsort in Form einer Hundehütte zur Verfügung steht.

Outdoor Hundehäuser für den Außenbereich sind meistens aus Holz oder Kunststoff gefertigt und dementsprechend widerstandsfähig gegenüber den verschiedenen Witterungseinflüssen. Holz ist hierbei das natürlichere Material, welches auch im Inneren der Hütte ein besseres Klima schafft, allerdings sollte man hier darauf achten, dass Hundehaus an der Außenseite regelmäßig zu lasieren und dadurch auch zu imprägnieren. Als Isolierung fungiert bei Hundehütten meist Styropor oder Dämmwolle. Sowohl Dach und Seitenteile als auch der Boden der Hütte können isoliert werden. Damit der Hund nicht direkt auf dem Holz/Kunststoff liegen muss, empfiehlt es sich, eine Decke oder Matratze hinein zu legen.

Auch Hunde, die nachts im Wohnhaus schlafen, halten sich unter Umständen gerne in einem Hundehaus auf, wenn sie mit ihren Besitzern tagsüber im Garten sind. Viele nutzen die Hütte als Schlafplatz, zum Ausruhen oder auch einfach als Beobachtungsposten, von dem aus sie ungestört den Geschehnissen im Garten folgen können.

Hundehaus Indoor / für die Wohnung

Das Hundehaus für den Indoor-Bereich: Auch im Wohnzimmer mögen es viele Hunde, eine Höhle zum Zurückziehen zu haben, in der sie sich geschützt und sicher fühlen und wo sie ihre Ruhe haben, wenn es ihnen einmal zu turbulent wird. Eine Indoor-Hundehütte braucht selbstverständlich keine Isolierung und auch keine wasserdichten Materialien, sondern ist häufig aus Stoff gefertigt und dazu noch weich ausgepolstert. Es gibt sie in allen Größen, von S bis XXL, für sehr kleine, mittelgroße und sehr große Hunde.

Kaufkriterien – Darauf sollten Sie achten

Die Größe des Hundehauses

Wie bereits erwähnt gibt es Hundehütten in allen möglichen Größen. Aber wie groß muss und soll das Hundehaus idealerweise sein, so dass sich der Hund darin wohl fühlen kann?

Das sind die Richtwerte zur Ermittlung der Mindestgröße:

  • Länge: Körperlänge des Hundes mal 1,2
  • Breite: mindestens Körperlänge des Hundes
  • Höhe: Schulterhöhe des Hundes mal 1,2
  • Eingang: Schulterhöhe mal 0,8

Ist das Hundehaus zu klein, ist es ungemütlich für den Hund und er nutzt es womöglich nicht – ist es zu groß, kühlt es schneller aus und ist somit dann auch ungemütlich. Im Zweifelsfall ist aber größer immer besser als zu klein.

Eingesetzte Materialen:

Aus welchem Material das Hundehaus gebaut sein soll, ist sicherlich Geschmackssache. Für den Außenbereich eignet sich Holz immer noch sehr gut, vor allem wenn der Hund wirklich in der Hütte wohnen soll. Es gibt jedoch zum Beispiel auch Hundezelte aus Nylon, die einfach und schnell im Garten aufgestellt werden können und ebenso einfach wieder weggeräumt werden, sobald der Winter kommt. Im Innenbereich ist Textilstoff sicher die beste und einfachste Variante.

Hundehaus Stoff – besonders beliebt im Innenbereich

Sehr beliebt sind Hundehäuser aus Stoff. Die Stoff-Hundehäuser sind besonders gemütlich und bietet einen sehr bequemen Rückzugsort für Ihren Hund. Auch optisch machen diese kleinen Hundehütten eine gute Figur und sind vor allem sehr leicht und daher einfach zu transportieren und zur verrücken.

So kann eine solche Hundehütte aus Stoff beispielsweise mit in den Urlaub genommen haben. Dies kann ein großer Vorteil sein, denn der Hunde etwas Vertrautes dabei und so fällt ihm der neue Ort nicht mehr so schwer.

Qualität/Verarbeitung

Die Qualität eines Hundehauses lässt sich nicht allein daran festmachen, ob der Hund es gerne benutzt, denn ihm ist es sicher egal, ob das Haus gut verschraubt ist oder ob Farbe abblättert. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass keine Schrauben vorstehen, an denen der Hund sich verletzen könnte und dass es stabil genug gebaut ist, um auch stärkerem Wind standhalten zu können. Auch die eingesetzt Materialien sollten gesundheitlich unbedenklich sein.

Einsatzzweck

Dieses Kaufkriterium folgt der Entscheidung, ob das Hundehaus für den Außen- oder den Innenbereich angeschafft werden soll. Da Hundehütten für Outdoor ganz anders beschaffen sind, als jene für den Indoor-Bereich, muss diese Entscheidung unbedingt vor der Anschaffung getroffen werden.

Unser Fazit

Obwohl die meisten Hunde heutzutage nicht mehr auf Haus und Hof aufpassen müssen, ist eine Hundehütte immer noch eine gute Sache und Sie machen Ihrem Hund damit sicher eine Freude!

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