Gutes Trinkwasser für Hunde

Inhaltsverzeichnis
    Add a header to begin generating the table of contents
    Scroll to Top

    Wasser ist die Quelle des Lebens – dieses Sprichwort gilt auch für Hunde. Welches Trinkwasser das Beste für die Vierbeiner ist, darüber herrscht hingegen keine Einigkeit unter Hundehaltern. Gute Lösungen hängen von verschiedenen Faktoren ab. Hier erfahren Sie, worauf Sie beim Trinkwasser für Ihren Hund achten sollten und bekommen außerdem hilfreiche Tipps für Wenigtrinker.

    Beachtenswertes beim Wasser für Hunde

    Vorab: Wasser ist ein bedeutender Teil der Ernährung und lebensnotwendig für Hunde. Nehmen die Tiere gar keine oder zu wenig Flüssigkeit zu sich, kann die Gesundheit Schaden nehmen. Der körperliche Wasserhaushalt regelt Stoffwechsel und Durchblutung und reguliert die Körpertemperatur. Ist jener zu gering, kann es dazu kommen, dass der Hund wertvolle Elektrolyte verliert und lebensbedrohlich dehydriert. Daher ist es wichtig, dass Ihre Fellnase immer frisches Trinkwasser zur Verfügung hat. Als Trinknäpfe eignen sich solche aus Glas oder Keramik am besten. Von Varianten aus Kunststoff ist abzuraten, da sich schädliches Mikroplastik lösen und das Wasser verunreinigen kann.

    Das Leitungswasser in Deutschland hat im Allgemeinen eine gute Qualität, weswegen es viele Hundehalter als Trinkwasser für deren Haustiere verwenden. Je nach Region, bestimmten Einflussfaktoren oder Ereignissen kann es jedoch auch belastet sein, worunter sensible Hunde leiden können. Die Wasserqualität können Sie bei Ihrer Wasserbehörde erfragen. Im Bedarfsfall hilft es, das Wasser zu filtern oder abzukochen, was Sie bei Reisen ins Ausland immer tun sollten. Alternativ können Sie stilles Mineralwasser verfüttern. Sprudelwasser ist ungeeignet, da es von Hunden nicht gut vertragen wird und den Magen reizt.

    Überdies sollten Sie kein abgestandenes Leitungswasser in den Hundenapf füllen – insbesondere im Sommer nicht. Lassen Sie den Wasserstrahl kurz ablaufen. In der Leitung stehendes Wasser kann nämlich mit Legionellen belastet sein, die sich gerne bei heißen Temperaturen bilden. Sie können gefährlichen Durchfall auslösen.

    Wenn Sie mit Ihrem Hund unterwegs sind, sollten Sie ihn nicht jedes Wasser trinken lassen, denn:

    • Flüsse oder Seen können mit Blaualgen verseucht sein
    • Pfützen können mit Ölen, Salzen und anderen chemischen Substanzen verunreinigt sein
    • Regenwasser kann mit Schadstoffen aus der Luft belastet sein (zum Beispiel Dünger)
    • Schneedecken können mit schädlichen Mitteln kontaminiert sein (zum Beispiel Streusalz)

     

    Daher ist es ratsam, das Wasser für Ihren Hund in einem sauberen Behälter von zu Hause mitzunehmen.

    Tipps zum Trinkwasser und wenn der Hund zu wenig trinkt

    Wie viel Trinkwasser ein Hund am Tag zu sich nehmen sollte, hängt von seiner Größe, seiner Bewegung und den Temperaturbedingungen ab. In heißen Sommermonaten benötigen die Tiere natürlich mehr Wasser für deren Flüssigkeitshaushalt. Die Art der Fütterung ist ebenfalls von Belang. Mit Nassfutter nehmen die Fellnasen schon eine gewisse Wassermenge auf, was bei Trockenfutter nicht der Fall ist.

    Laut Hundeexperten liegt der tägliche Wasserbedarf zwischen 10 ml und 150 ml je Kilogramm Körpergewicht. Ist Ihr Tier beispielsweise 20 Kilogramm schwer, würde es mindestens 200 ml oder sogar bis zu 3000 ml Wasserzufuhr benötigen. Hunde interessieren sich aber nicht für Zahlen, sie trinken individuell viel oder wenig. Manche sind sogar ziemliche Wenigtrinker, was unter Umständen bedenklich werden kann. Achten Sie darauf und fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Tierarzt! Erste Anzeichen sind beispielsweise harter Kot, geringe Harnmengen und trockene, klebrige Schleimhäute.

    Hier ein paar Tipps und Tricks, mit denen Sie Ihren Hund zum Trinken animieren oder ihn entsprechend mit Wasser versorgen können:

    • geben Sie kleine verträgliche Früchte in sein Trinkwasser (beispielsweise Himbeeren)
    • halten Sie ihm spielerisch den aufgedrehten Gartenschlauch hin
    • füttern Sie ihn mit Hundeeis (zum Beispiel aus Knochensuppe oder Fleischbrühe)
    • mischen Sie etwas Wasser unter sein Nassfutter

     

    Probieren Sie aus, was das Beste für Ihren Vierbeiner ist!

    Sprechen Sie uns bei Fragen zu Trinkwasser und idealer Ernährung Ihres Hundes gerne an!

    4.5/5 - (15 Bewertungen)
    Blog

    Weitere Beiträge

    Treibball Hundesportart

    Informationen zum Hundesport Treibball

    Wenn Sie auf der Suche nach einem Hundesport sind, der Geschicklichkeit und Gehorsam Ihres Hundes trainiert, ist Treibball möglicherweise etwas für Sie. Diese abwechslungsreiche Hundesportart

    Hund fängt Ball bei Flyball

    Infos zum Hundesport Flyball

    Hundehalter mit ballbegeisterten Hunden finden möglicherweise im Hundesport Flyball genau das richtige Freizeitvergnügen. Diese Hundesportart ist noch relativ neu in der Riege der Freizeitaktivitäten mit