Blogreihe zu Hunderassen - Der Dobermann

Blogreihe zu Hunderassen: Der Dobermann

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    Mit einem Dobermann holen Sie sich einen sehr vielseitigen Hund ins Haus. Die eleganten und trotzdem kräftigen Tiere mögen sportliche Aktivitäten und sind sehr auf ihre Familie bezogen. Darüber hinaus sind diese schönen Hunde als Rettungshunde, Fährtenhunde, Blindenführhunde und für viele Hundesportarten sehr gut geeignet. Noch mehr Antworten zum Dobermann finden Sie in diesem Artikel aus unserer Blogreihe zu Hunderassen.

    Herkunft und Charakter des Dobermanns

    Natürlich sind alle Hunde besondere Wesen, doch der Dobermann hat eine außerordentliche Besonderheit vorzuweisen: Er ist die einzige Hunderasse, die ihren Zuchtbegründer im Namen führt. Dies war der aus dem thüringischen Apolda stammende Friedrich Louis Dobermann, der im 19. Jahrhundert mit der Zucht der Rasse begann. Dazu paarte er Mischlingshunde und andere Hunderassen aus der Region, die sich als mutig und angstfrei erwiesen hatten. Pinscher, Windhunde sowie Vorläufer der Schäferhunde und Rottweiler sollen bei seinen Kreuzungen beteiligt gewesen sein. So entstanden schlanke, aber robuste und wachsame Hunde, die schon damals vielseitig eingesetzt wurden. Sie waren Wächter von Haus und Hof, Helfer bei der Jagd und hilfreiche Unterstützer in beiden Weltkriegen. Zudem hatten Dobermänner als Polizeihunde ihren Einsatz, was ihnen den Beinamen „Gendarmenhunde“ einbrachte. Die Vielseitigkeit dieser Tiere hat sich bis heute nicht geändert.

    Hier einige Beispiele, die Charakter und Wesen des Dobermanns beschreiben:

    • grundlegend friedlich, aber unerschrocken und sehr wachsam
    • lebhaft, temperamentvoll und selbstsicher
    • mit ausgeprägtem Beschützerinstinkt gegenüber seiner Familie und seinem Territorium
    • intelligent, loyal, gehorsam und treu
    • athletisch, bewegungshungrig und lerneifrig
    • energisch und dennoch sensibel und anhänglich

     

    Das seit 1986 und den 1990-er Jahren in Deutschland verbotene Kupieren der Rute und der Ohren wurde im Jahr 2016 erfreulicherweise in den Rassestandard des Dobermanns aufgenommen.

    Der Dobermann und seine Haltung

    Ausgewachsen erreicht der Dobermann ein Gewicht von etwa 35 Kilogramm (Hündin) bzw. bis zu 45 Kilogramm (Rüde), was die Haltung in einer engen Wohnung ausschließt. Hinzukommt der starke Bewegungsdrang dieser Hunde, die zudem der Jagd nicht abgeneigt sind. Ein geräumiges Zuhause mit Garten ist ideal und auch den Familienanschluss mag er gerne. Er ist kinderlieb und geht in der Regel trotz seiner stattlichen Größe von bis zu 72 Zentimetern behutsam mit den Kleinen um. Dennoch ist der Dobermann kein Anfängerhund und erfordert eine konsequente, aber liebevolle Erziehung mit Fingerspitzengefühl und klaren Regeln. Dies kann nur ein erfahrener Hundeführer bewerkstelligen.

    Vor Anschaffung eines Dobermanns sollten Sie unbedingt prüfen, welche bürokratischen Hürden unter Umständen drohen, da es keine einheitlichen Regelungen in den Bundesländern gibt. Manche führen ihn als Listenhund und fordern bestimmte Maßnahmen bei der Hundehaltung.

    Auch wenn Dobermänner gelegentlich als gefährlich angesehen werden, sind es keine bösen Hunde. Es kommt vielmehr auf die ideale Haltung und eine gute Erziehung an und hierfür sind Menschen verantwortlich. Wenn Sie sich einen Dobermann als Welpen zulegen möchten, sollten Sie auf seriöse Züchter achten, die Einblicke in deren Zuchtarbeit gewähren und sich an tierfreundliche Rassestandards halten.

    Bezüglich seiner Pflege ist der elegante Hund genügsam. Das glatte Fell hat keine Unterwolle, weswegen er kaum haart und es ausreicht, ihn mit einer weichen Bürste zu bürsten. Achten Sie jedoch auf seine Schlappohren und reinigen Sie diese regelmäßig.

    Wir beraten Sie bei Bedarf gerne bei Fragen zum Dobermann und seine ausgewogene Ernährung!

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