Blogreihe zu Hunderassen: Der Dackel

Blogreihe zu Hunderassen: Der Dackel

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    Der Dackel ist ein idealer Hund für Menschen, die viel draußen unterwegs sind und gerne herausfordernde Aufgaben an ihren Vierbeiner stellen. Denn trotz ihrer geringen Größe haben diese selbstbewussten Hunde einen hohen Beschäftigungsdrang und sind sehr verspielt. In diesem Artikel unserer Blogreihe zu Hunderassen geht es um interessante Infos zum Dackel und seiner Haltung.

    Charakter und Wesen des Dackels

    Dackel gelten als typisch deutsche Rasse und zählen zu den ältesten Hunderassen. Die ersten ihrer Art gab es bereits im Mittelalter, wobei mutmaßliche Stammväter schon von den Kelten gehalten wurden. Sie wurden für die Jagd und Stöberarbeit auf Dachs und Fuchs gezüchtet, weswegen sie auch als Dachshunde oder Teckel bezeichnet werden. Aufgrund ihres gestreckten Körperbaus, den kurzen Beinen und der niedrigen Körperhöhe konnten sie in die Bauten des Jagdwilds eindringen und es aufscheuchen. Das bis heute geltende Zuchtbuch wird vom 1888 gegründeten Teckelklub geführt, der seinen Sitz in Duisburg / Deutschland hat und Züchter sowie Dackelhalter berät.


    Die Palette der Dackelarten hat viel zu bieten. So sind die drolligen Kerlchen in drei Größen (Zwerg, Kaninchen und Standard) sowie in drei Haararten (rau, lang, kurz) zu haben. Bei den Langhaardackeln werden Spaniel als Einzüchtungen vermutet und beim Rauhaardackel sollen es Terrier gewesen sein. Zudem gibt es sie in diversen Fellfarben, also einfarbig, mehrfarbig und gestromt.


    Hier einige Beispiele, die dem Charakter und Wesen eines Dackels nachgesagt werden:

    • aktiv, ausdauernd, geschickt und vorwitzig
    • eigenwillig und stur, aber dennoch freundlich und nicht aggressiv
    • sehr lernwillig, begeisterungsfähig und arbeitseifrig
    • tapfer, flink, aufmerksam und hingebungsvoll
    • leidenschaftlich, lautstark und intelligent

     

    Der Dackel kann zwar durchaus als Familienhund angesehen werden, bleibt jedoch immer ein Jagdhund, der viel Auslauf und Kopfarbeit benötigt, um rundum glücklich zu sein. Er ist keinesfalls ein reiner Kuschelhund und für Anfänger unter Hundehaltern nicht unbedingt geeignet.

    Tipps zu Haltung und Umgang mit dem Dackel

    Dackel haben ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein und können sich gegenüber Menschen, anderen Hunden und Haustieren aufmüpfig und respektlos gebärden. Dabei lassen sich die kleinen Hunde auch nicht von größeren Hunden einschüchtern und versuchen gerne, ihren eigenen Kopf durchzusetzen. Um Konfrontationen und Terror zu vermeiden, ist es daher wichtig, eine freundliche, aber konsequente Erziehung an den Tag zu legen, die schon bei den Welpen beginnen sollte.

    Durch ihre sehr lange Wirbelsäule und die kurzen Beine neigen Dackel zu Problemen mit den Bandscheiben, was auch als Dackellähme bezeichnet wird. Um diese quälende Erkrankung zu umgehen, ist es ratsam, auf das optimale Gewicht der Tiere zu achten und die Rückenmuskulatur durch viel Bewegung zu stärken. Viele Tierärzte raten sogar dazu, dass Dackel keine Treppen steigen sollten, da dies die Wirbelsäule staucht und überlastet.

    Je nach Länge des Fells ist die Pflege dieser Hunde mehr oder weniger aufwendig. Jedoch sollten Sie das Haarkleid Ihres geliebten Vierbeiners regelmäßig bürsten, damit sich keine Verfilzungen oder Hautkrankheiten bilden.

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