Ein grauer Hund sitzt, hebt die rechte Pfote und "gibt 5".

Mehr zum Trickdogging Hundesport

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    Wer noch nichts von Trickdogging gehört hat, hat es vielleicht trotzdem mehr oder weniger schon mit seinem Hund praktiziert. Wie es der Name der Hundesportart schon verrät, geht es darum, Fellnasen Tricks beizubringen. Neben dem Spaß ist es aber noch mehr, was dieser Sport bewirken kann. Hier erfahren Sie mehr über den Trickdogging Hundesport und bekommen Tipps, wenn Sie damit beginnen möchten.

    Das ist die Trickdogging Hundesportart

    Eines vorweg: Trickdogging ist keine offizielle Hundesportart – noch nicht. Aber es gibt bereits Veranstaltungen in Hundeschulen, bei denen Vierbeiner und Halter ihre Kunststücke vorführen und so den Hundesport präsentieren.
    Bezüglich der Kunststücke, die Hunde bei dem Sport lernen sollen, gibt es keine Vorgaben. Erlaubt ist, was gefällt und dies gibt Halter und Tier eine Menge kreativen Freiraum. Zu den vielfältigen Möglichkeiten zählen zum Beispiel sich tot stellen, sich schämen, winken, give5, bestimmte Dinge bringen oder rückwärts kreisen.

    Trickdogging ist nicht nur eine vergnügliche und manchmal witzige Aktivität, sondern ruft darüber hinaus diese positiven Vorteile hervor:

    • Befriedigung des Beschäftigungsdrangs der Hunde
    • Stärkung der Mensch-Hund-Beziehung
    • Förderung der geistigen Fähigkeiten der Fellnasen
    • Erhalt der Beweglichkeit und Vitalität

     

    Dauerhaft unausgelastete Hunde können zu wahren Zerstörungsmonstern werden, weswegen die regelmäßige Beschäftigung der Tiere anzuraten ist. Spaß macht es außerdem! Neben den Gassigängen ist Trickdogging hierfür perfekt geeignet.

    Erste Schritte zum Trickdogging Hundesport

    Trickdogging können alle Hunde lernen und ist auf keine Hunderasse festgelegt. Der Hundesport kann sogar schon mit Welpen praktiziert werden. Allerdings sollten Sie eventuelle körperliche Einschränkungen Ihres Lieblings berücksichtigen. Im Allgemeinen gilt: Je früher damit begonnen wird, desto leichter und schneller beherrschen die Tiere die erwünschten Tricks. Ältere Hunde können selbstverständlich auch noch Kunststücke erlernen, es dauert unter Umständen ein wenig länger.

    Zu Beginn sollten Sie mit einfachen Übungen anfangen, wie zum Beispiel das ‚Pfote geben‘. Steigern Sie den Schwierigkeitsgrad der Tricks langsam und wiederholen Sie auch bereits Gelerntes immer wieder. So bleibt es in frischer Erinnerung und der Hund hat die Möglichkeit zu zeigen, was er kann. Dies wird ihn motivieren!

    Neben Leckerlis zur Belohnung können Sie für das Training verschiedene Hilfsmittel einsetzen, wie beispielsweise einen Targetstick als Zeigestab oder einen Clicker zur positiven Verstärkung. Letzteres eignet sich gut dafür, die Menge der Leckerlis zu reduzieren, damit der Hund kein Übergewicht ansammelt. Manche Hundehalter arbeiten aber auch nur mit ihrer Stimme oder der Hand, um Kommandos zu verdeutlichen. Probieren Sie aus, was für Ihren Hund und Sie am besten funktioniert und behalten Sie diese Linie bei.

    Weiterhin können Sie verschiedene Requisiten beim Trickdogging zum Einsatz bringen, womit der Hund lernt umzugehen. Schöne Beispiele sind Reifen zum Durchspringen, Taschen mit Reißverschluss zum Öffnen oder Kegel, die mit einem Ball zum Fallen gebracht werden sollen.

    Wichtig ist: Loben Sie auch kleine Fortschritte, haben Sie Geduld und überfordern Sie Ihren Hund nicht! Sonst verliert er seine Motivation und die Lust, beim Trickdogging Hundesport mitzumachen.

    Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, wenn Sie Fragen zur optimalen Ernährung Ihres Hundes haben oder sonstige Beratung wünschen!

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