Ein weißer Havaneser steht im Garten und wird von einem Gartenschlauch nassgespritzt.

Blogreihe zu Hunderassen: Der Havaneser

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    Wer sich für einen Havaneser entscheidet, bekommt einen geselligen kleinen Hund, der gerne die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die niedlichen Gesellen sind ideale Familienhunde und recht einfach in der Erziehung, die dennoch konsequent sein sollte. Dieser Artikel unserer Blogreihe zu Hunderassen informiert Sie über den Havaneser und wie Sie ihn am besten halten.

    Herkunft und Charakter der Havaneser

    Auch wenn deren Herkunft nicht völlig geklärt ist, sind die Havaneser weit gereiste Hunde. Es wird angenommen, dass sie vom Mittelmeerraum durch Seeleute nach Kuba kamen, woher auch ihr Name stammt. Die Hunde wurden im Großraum Havannas mit einheimischen Tieren gekreuzt. Es entstand eine Rasse, die bei Kolonialherren äußerst beliebt war. Wiederum durch Seeleute fanden die Hunde ihren Weg in die USA, von wo sie die ganze Welt eroberten. Ein Glück, denn die ursprünglichen Havaneser sind auf Kuba heute ausgestorben. Die Bevölkerung sah in den süßen Kerlchen ein Statussymbol des Castro-Regimes und lehnte diese Hunde daher ab.

    Forscher gehen davon aus, dass die Havaneser eine Verwandtschaftsbeziehung mit den weißen Bichons haben, wozu unter anderem die Malteser gehören. Allerdings gibt es die aus Havanna stammenden in vielen Farben.

    Hier haben wir einige Beispiele aufgelistet, die auf Wesen und Charakter der Havaneser zutreffen:

    • anhänglich, freundlich und lebhaft
    • kinderlieb, verschmust und kameradschaftlich
    • neugierig, angstfrei und sehr verspielt
    • intelligent und lernwillig
    • sanftmütig, aber dennoch selbstbewusst
    • charmant, flink, gut erziehbar

     

    Havaneser haben kein Aggressionspotenzial und keinen Schutztrieb, weswegen sie sich unkompliziert in eine Familie einfügen und sich auch wunderbar als Zweithund halten lassen.

    Tipps: Havaneser und deren Haltung

    Da Havaneser mit 28 Zentimeter Widerristhöhe eine geringe Größe erreichen, lassen sich die süßen Hunde gut in einer Wohnung halten. Dennoch sind täglicher Auslauf und Bewegung absolut notwendig. Die Hunde haben einen enormen Beschäftigungsdrang und können sehr fordernd werden, wenn dieser nicht erfüllt wird. Gut geeignet für die körperliche und geistige Auslastung der Tiere sind zum Beispiel Trickdogging, Agility oder ein anderer Hundesport. Sie haben gerne ihre Menschen um sich und stehen mit Begeisterung im Mittelpunkt. Lassen Sie sich von dem charmanten Wesen der drolligen Hunde nicht um den Finger wickeln! Nichtsdestotrotz sind Havaneser einfach zu erziehen und auch für Anfänger geeignet.

    Die Hunde haben eine robuste Gesundheit, sofern die Zucht professionell gehandhabt wird. Bei der Anschaffung sollten Sie in jedem Fall auf einen seriösen Züchter achten, der seine Muttertiere und Welpen gut und sozialisiert hält.

    Das lange Deckhaar der Havaneser erfordert regelmäßige Pflege. Bürsten Sie das Fell Ihres Lieblings mindestens zwei bis drei Mal wöchentlich, damit es nicht verfilzt oder sich Parasiten bzw. Schmutz festsetzen. Trotz des langen Fells haaren die Hunde kaum, weil sie nur eine geringe Unterwolle besitzen.

    Bezüglich des Futters können Havaneser sehr wählerisch sein, wozu wir Sie bei Bedarf sehr gerne beraten!

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