Hunderasse Pekingese

Der Pekingese (Pekinese): Herkunft, Charakter und Anschaffung der Hunderasse

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    Der Pekingese gilt als ruhiger Begleithund, der sich aufgrund seiner geringen Körpergröße auch gut in der Stadt oder in einer Wohnung halten lässt. Die charmanten und plüschigen Hunde sind ihren Haltern treu ergeben und in der Erziehung recht einfach zu handhaben. Wenn Sie sich einen dieser Mini-Hunde zulegen möchten, sollten Sie jedoch einiges beachten. In diesem Beitrag zu unserer Blogreihe über Hunderassen erfahren Sie mehr über den Pekinesen.

    Herkunft und Charakter der Pekingesen

    Wie es am Namen der Rasse abzulesen ist, stammen Pekingesen aus China. Dies wurde zwar zeitweilig infrage gestellt, insbesondere weil die Zucht die kleinen Hunde teilweise stark veränderte. Genetische Studien von 2017 stellten aber fest, dass es sich um eine asiatische Hunderasse handelt. Dies bezeugen auch figürliche Darstellungen aus dem chinesischen Kaiserreich und recht ausgeprägt aus den Reihen der Qing-Dynastie. Die Herrschenden hielten und verehrten die kleinen Schoßhunde. Dies brachte den Vierbeinern den Beinamen Palasthund und, wegen des relativ großen Kopfes, auch Löwenhund ein. In Deutschland ist die Bezeichnung bzw. Schreibweise Pekinese (ohne g) geläufig.

    Im 19. Jahrhundert gelangte der Pekingese als Kriegsbeute nach Großbritannien, wo er zunächst ebenfalls dem Adel vorbehalten war. Die folgende Zucht sorgte für Verbreitung der Hunderasse in Europa. Um 1900 eroberte sie dann auch Deutschland. Aufgrund des britischen Patronats wird der Rassestandard nach wie vor in Großbritannien festgelegt und entwickelt.

    Der Pekingese hat ein üppiges Haarkleid, welches verschiedene Farben aufweisen kann. Oft trägt er eine schwarze Maske, was im Rassestandard auch erwünscht ist.

    Hier sehen Sie einige Beispiele, die Wesen und Charakter der Pekingesen beschreiben:

    – würdevoll, verschmust und sehr anhänglich

    – verspielt und aufmerksam

    – anpassungsfähig und trotzdem manchmal stur und eigensinnig

    – treu, selbstbewusst und freundlich

    – intelligent, mutig und furchtlos

    – distanziert gegenüber Fremden, sehr wachsam, aber keine Kläffer

    Wegen seiner kurzen Nase gehört der Pekingese zu den brachycephalen Hunderassen, die zur Atemnot neigen. Zudem haben Züchtungen der letzten Jahrzehnte dafür gesorgt, dass die kleinen Hunde noch schlimmere Merkmale erdulden müssen, nur um gewissen Ausstellungskriterien zu entsprechen. Dies wird mittlerweile erfreulicherweise angeprangert, oftmals verpönt oder sogar verboten.

    Tipps zur Anschaffung und Haltung von Pekingesen

    Auch wenn der Standard der Pekingesen zum Schutz der kleinen Hunde verschärft wurde, halten sich leider nicht alle Züchter daran. Übermäßige, beschwerende Haarkleider, extrem hervorstehende Glupschaugen und noch kürzere Hundeschnauzen sind einige Anzeichen für diese zu verachtenden Zuchten. Sie schaden der Gesundheit, fördern die Verletzungsgefahren und minimieren das Wohlbefinden der Tiere.

    Daher sollten Sie bei der Anschaffung eines Pekinesen auf seriöse Züchter achten und sich die Welpen genau anschauen. Auch das Muttertier sagt viel über die Zuchtarbeit aus. Jenes sollte ungehindert laufen und frei atmen können und keine hervorstehenden Augen haben.

    Der Pekingese ist ein relativ einfach erziehbarer Hund. Dennoch sollten Sie bei der Erziehung freundliche Konsequenz walten lassen, da sich die cleveren Fellnasen sonst sehr schnell, zu viel herausnehmen.

    Pekinesen stehen gerne im Mittelpunkt und fühlen sich in der Nähe von Frauchen und Herrchen am wohlsten. Was ihre Umgebung angeht, sind sie anspruchslos und können auch in beengten Platzverhältnissen gehalten werden. Sie benötigen keine ausufernden Aktivitäten, aber Gassigehen mit Schnüffeln und etwas Spielen sollte auf dem Tagesprogramm stehen. Bewegung ist wichtig, um die körperliche Fitness zu bewahren und Übergewicht zu vermeiden, wozu die kleinen Hunde neigen.

    Das lange Fell bedarf der regelmäßigen Pflege, damit es nicht verfilzt oder sich Parasiten einnisten. Bürsten Sie es sorgfältig und schenken Sie auch Ohren und anderen schwer zugänglichen Körperstellen Ihres Hundes pflegende Beachtung.

    Wenn Sie Fragen zum Pekingesen oder dessen optimaler Ernährung haben, sind wir gerne beratend für Sie da!

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