Sicher Gassigehen im Herbst und Winter

Sicher Gassigehen im Herbst und Winter

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    Das Gassigehen mit dem Hund muss ganzjährig erfolgen, also auch in den wettermäßig tristen Monaten von Herbst und Winter. Hierbei gibt es einiges zu beachten, damit Ihre Fellnase gut und sicher durch diese Jahreszeiten kommt. Hier erfahren Sie, wie Sie das Gassigehen im Herbst und Winter sicher gestalten können.

    Grundlegende Sicherheit für Hunde beim Gassigehen

    Hunde haben zwar die Fähigkeit, in der Dämmerung oder in der Dunkelheit beim Gassigehen gut sehen zu können. Dies liegt am Tapetum lucidum, was umgangssprachlich auch „leuchtender Teppich“ genannt wird. Dabei handelt es sich um eine Schicht in der Aderhaut des Hundeauges, die selbst schwach einfallendes Licht reflektiert. Doch beim Spaziergang geht es vorrangig darum, dass der Hund gesehen wird, um Unfälle, Zusammenstöße oder andere Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Um diese sichtbare Sicherheit zu schaffen, ist es wichtig, die Tiere bei Dunkelheit zu beleuchten. Im Herbst und Winter bestenfalls sogar ganztägig bei jedem Gassigang. Dies ist mit diversem Zubehör möglich, wie zum Beispiel mit Leuchthalsbändern oder Reflektoren auf dem Hundegeschirr. So sehen Sie auch besser, wo sich Ihr Vierbeiner gerade befindet, wenn er im Wald oder Park ohne Leine frei herumläuft. Zudem sollten Sie eine reflektierende Hundeleine bei der Hundeführung verwenden, gerade wenn es ein besonders langes Exemplar ist. Denn so können herannahende Fußgänger oder Radfahrer diese Stolperfalle rechtzeitig sehen und ausweichen. Es ist übrigens auch empfehlenswert, wenn Sie als Hundehalter ebenfalls reflektierende Kleidung beim Gassigehen in der dunklen Jahreszeit tragen.

    Tipps zum sicheren Gassigehen im Herbst und Winter

    Im Herbst und Winter Gassi zu gehen, ist für Hunde äußerst anspruchsvoll. Neben dem Anspruch, nicht übersehen zu werden, lauern weitere Gegebenheiten, die den Vierbeinern gefährlich werden können. So ist zum Beispiel Streusplitt und Streusalz sehr unangenehm für die Hundepfoten. Und Pfützen sind oftmals mit Frostschutzmitteln oder Ölen kontaminiert. Hier einige Tipps zum sicheren Gassigehen:
    • beleuchten Sie Ihren Hund und nutzen Sie eine reflektierende Hundeleine
    • meiden Sie möglichst Hauptverkehrsstraßen, wo viel gestreut wird
    • lassen Sie Ihre Fellnase nicht aus Pfützen trinken
    • untersuchen Sie die Pfoten nach dem Spaziergang auf eingeklemmte Fremdkörper
    • waschen Sie die Hundepfoten mit warmem Wasser ab
    • trocknen Sie nasses Fell mit einem Handtuch
    Weiche Untergründe oder geschlossene Schneedecken sind wesentlich besser als Laufstrecke geeignet als asphaltierte Straßen. Vereiste Strecken sollten Sie allerdings vermeiden, da spitze Eiskristalle die Pfotenballen Ihres Lieblings verletzen können. So wird das Spaziergehen zum tierischen Vergnügen – für Hunde und Hundehalter. Extratipp: Ausgediente Jacken mit Reflektoren eignen sich wunderbar zum Upcycling. Trennen Sie die reflektierenden Aufnäher ab, schneiden diese zurecht und bringen Sie diese zum Beispiel auf dem Hundegeschirr an. An diesem kreativen Basteln können sich auch Kinder hervorragend beteiligen. Kontaktieren Sie uns gerne bei aufkommenden Fragen zum sicheren Gassigehen im Herbst und Winter!
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