Hund steht vor seinem Futternapf und leckt sich das Maul ab

Tipps zu Fütterungszeiten für Hunde

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    Damit Hunde gesund aufwachsen und möglichst lange vital bleiben, ist deren „richtige“ Fütterung von großem Belang. Beim Füttern geht es aber nicht nur um das ‚Was‘, sondern auch um das ‚Wann‘ und das ‚Wie oft‘. Eine pauschale Antwort, die für jeden Hund gilt, gibt es nicht, da einige individuelle Faktoren maßgeblich sind. Hier erfahren Sie empfehlenswerte Tipps zu Fütterungszeiten für Hunde und warum das so ist.

    Grundlegendes zur Fütterung von Hunden

    Die Fütterung von Hunden basiert auf deren Erziehung. Will heißen, dass Sie selbst viel dafür tun können, wann und wie oft Ihre Fellnase Futter bekommt.

    Der Wolf, also der Urahn unserer Hunde, konnte nur dann fressen, wenn Beute erlegt worden war – und er nahm dann meist große Mengen zu sich. Reste wurden unter Umständen versteckt und später vertilgt. Im Zuge der Domestizierung unserer heutigen Haushunde minimierte sich dieses Fressverhalten. Derart ist es schlichtweg nicht mehr nötig.

    Das hat Vorteile – für den Hund und auch für Hundehalter. Die Tiere können ihre Fütterung unter Einbezug gesundheitlicher Aspekte bekommen. Und Sie als Halter können die Fütterungszeiten an Ihren üblichen Tagesablauf anpassen. Die Vierbeiner gewöhnen sich daran, schlingen oftmals weniger und nehmen ihre Mahlzeiten in Ruhe zu sich, was der Verdauung zuträglich ist. Zudem wird das Risiko einer gefährlichen Magendrehung reduziert.

    Wenn Sie punktgenaue Fütterungszeiten einführen, gibt es allerdings eine Kehrseite der Medaille. Sind Sie einmal verhindert, wird sich Ihr Hund natürlich lautstark beschweren. Er hat eine innere Uhr und wird seine angestammte Zeit des Fressens einfordern. Daher ist es ratsam, die regelmäßigen Fütterungen in ein Zeitfenster von bis zu zwei Stunden zu legen, um die Erwartungshaltung zu entspannen.

    Ratgeber zu Fütterungszeiten: Von Welpen bis zu Hundesenioren

    Bezüglich optimaler Fütterungszeiten für Hunde gibt es verschiedene Meinungen. Die einen füttern nur ein Mal am Tag. Andere bevorzugen das mehrfache Füttern, was auch wir empfehlen.

    Denn: Hunde haben einen relativ kurzen Darmtrakt, der durch große Portionen belastet wird. Außerdem sorgen über den Tag verteilte Fütterungen für eine konstantere Energiezufuhr. Hinzukommt, dass Rasse und Alter eine Rolle spielen und die benötigte Tagesration entsprechend aufgeteilt wird.

    Hier sehen Sie Empfehlungen zu Fütterungszeiten von Hunden:

    • Welpen: drei bis fünf Mahlzeiten pro Tag, weil deren Mägen noch nicht groß und nicht so dehnbar sind, wie bei erwachsenen Hunden
    • Junghunde und ausgewachsene Hunde: zwei Mal pro Tag, um deren Verdauungstrakt zu entlasten
    • große Hunde: zwei Mal pro Tag, da jene eher zu Magendrehungen neigen
    • kleine Hunde: zwei bis drei Mal pro Tag, da deren Blutzuckerspiegel schneller abfällt, als bei großen Rassen
    • empfindliche und ältere Hunde: zwei bis vier Mal pro Tag, zwecks Entlastung des Magen-Darm-Traktes

     

    Wenn Ihr Hund Trockenfutter bekommt, ist es wichtig, dass er ausreichend trinkt, um die körperliche Verarbeitung des Futters zu erleichtern.

    Viele Hundehalter fragen sich auch, ob es ratsam ist, deren Fellnasen vor oder nach dem Gassigang zu füttern. Hierbei gibt es ebenfalls einiges zu beachten.

    Erfolgt die Fütterung vor dem Spaziergang, sollten ein bis zwei Stunden vergangen sein. Grund ist die Vermeidung einer Magendrehung, die mit vollem Magen beim Toben und Rennen groß wäre.

    Möchten Sie Ihren Hund nach dem Gassigehen füttern, kann es passieren, dass er sich anschließend nochmals erleichtern und hinaus muss. Dies können Sie entspannen, indem Sie die letzte Fütterung des Tages nicht zu spät, sondern einige Stunden vor dem Schlafengehen vornehmen.

    Gerne beraten wir Sie zu gesundem, artgerechtem Hundefutter und bei aufkommenden Fragen zu passenden Fütterungszeiten für Ihren Hund!

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